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Wellness für Zuhause: Ihre eigene Sauna

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Das Bad ist der Wohlfühl- und Rückzugsort im Zuhause, den man sich heutzutage problemlos in seine ganz eigene Wellnessoase verwandeln kann. Neben den zahlreichen Wellnessduschen, die jedes Duschen zu einem Wohlfühlerlebnis machen und bestenfalls nicht nur mit einer Handbrause, sondern auch mit Seiten- und einer Kopfbrause sowie Massagedüsen ausgestattet sind, entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer zum Einbau eines Dampfbades beziehungsweise einer Sauna im heimischen Bad.

Eine Wohltat für Körper und Seele

Schließlich gibt es nichts Schöneres, als sich bei warmen Temperaturen zu entspannen. Bereits seit Jahrhunderten wissen alle Kulturen nicht nur die positive Wirkung auf die Seele, sondern auch auf die Gesundheit zu schätzen. Egal ob die finnische Sauna, das türkische Hamam oder die russische Banja - jedes Land hat ihre eigenen Wellnessmethoden. Auch bei uns in Deutschland sind Sauna und Dampfbad sehr beliebt. Die vielfach erhältlichen Designmodelle sind dabei viel zu schade, um im Keller untergebracht zu werden. Wer ein ausreichend großes Bad besitzt, sollte diese Wellnesseinrichtungen unbedingt in diesem integrieren. Doch auch wer ein kleines und sehr verwinkeltes Bad besitzt, muss nicht auf die Vorzüge dieser Wellnesseinrichtung verzichten, denn mittlerweile gibt es diese in unzähligen Formen und Varianten. Vorbei sind zudem die Zeiten, in denen die Kabinen so klein waren, dass man in ihnen Platzangst bekommt. Heute sind die meisten Modelle sehr geräumig und zudem mit Glastüren ausgestattet, welche zusätzliche Weite vermitteln.

Welche Vorteile hat die Dampfsauna?

Eine Dampfsauna, auch als Dampfbad bekannt, ist für ihre zahlreichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt. In der Dampfsauna herrschen im Gegensatz zur herkömmlichen Sauna ein feuchtwarmes Klima und eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent. Dies wirkt sich weniger belastend auf das Herz-Kreislaufsystem aus und ist allgemein besser verträglich. Weiterhin ist die Dampfsauna sehr erholsam für die Atemwege und reinigt zudem die Haut perfekt. Dampfsaunen sind in der Regel ebenso groß wie eine herkömmliche Duschkabine und können über vielfältige Extras verfügen. Besonders die Multifunktionskabinen sind sehr beliebt; neben der Dampffunktion wirken sich Licht- und Aromatherapiefunktionen positiv auf den Körper aus. Eine Regendusche, Massagedüsen und sogar ein integriertes Radio sind weitere Highlights, mit welchen man Dampfkabinen aufwerten kann.

Die Herstellung des Wasserdampfes ist recht simpel: Ein sogenannter Dampfgenerator bringt Wasser zum Kochen und führt dies durch die hitzebeständigen Schläuche und Düsen in das Innere der Kabine. Der überschüssige Dampf wird mit Hilfe eines Belüftungssystemes nach außen geleitet. Hochwertige Dampfgeneratoren sind so konzipiert, dass die Dampfkabine bereits nach zehn Minuten ihre Betriebstemperatur erreicht hat.

Wertvolle Tipps zum Benutzen einer Dampfkabine

Vor dem Gang in die Dampfkabine sollte man seinen Körper unbedingt duschen. In der Kabine wird dann der Kreislauf aktiviert und man beginnt zu schwitzen. Bereits nach zehn Minuten steigt der Blutdruck an und Verspannungen lösen sich. Zudem wird die Haut gereinigt, denn die Hautzellen erneuern sich. Eine Verweildauer zwischen 15 und 20 Minuten bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius ist ideal. Nach dem Dampfbadgang sollte man sich zunächst lauwarm duschen; langsam kann man dann die Temperatur des Wassers drosseln. Nach einer Ruhezeit von 25 Minuten kann man den zweiten Gang starten.

Sinnvolles Zubehör für die Dampfsaunen

Um die heimischen Wellnesseinrichtungen noch individueller zu machen, kann man sich aus diversem Zubehör sein ganz persönliches Lieblingsmodell gestalten. Beliebt sind beispielsweise die Dampfbadbeleuchtungen; die wasserfesten LED Farblichtbeleuchtungen bieten alle erdenklichen Farben an, aus welchen man sich seine Lieblingsfarbe aussuchen kann. Die Installation ist kinderleicht und selbst von Laien einfach zu bewerkstelligen.

Eine ideale Ergänzung sowohl für Dampfsaunen als auch für Infrarotkabinen ist die Soleverneblung. Die Solelösung wird mit Hilfe eines Solegenerators mikroskopisch klein vernebelt. Für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege ist diese Sole äußerst wohltuend. Auch bei Neurodermitis und anderen Hauterkrankungen ist die Anwendung einer Solelösung sehr zu empfehlen. Unerlässlich für die Dampfsaunen ist nicht zuletzt der richtige Dampfgenerator. Die heutigen Dampfgeneratoren mit ihren kompakten Maßen lassen sich prima auch in niedrigen Räumen installieren und sind in der Regel mit einem modernen Touchscreen-Bedienfeld ausgestattet. Damit man jahrelang Freude an diesem Gerät hat, sollte man die regelmäßige Wartung nicht vergessen.

Die Dusche mit Dampfbad als Alternative

Eine ideale Alternative zu Dampfbädern ist die Dampfdusche. Die ideale Kombination aus Dusche/Dampfbad verschafft zum einen eine angenehme Abkühlung nach dem Saunagang, auf der anderen Seite kommt auch die Entspannung nicht zu kurz. Bei der Gestaltung einer Dampfdusche sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt - besonders beliebt sind Materialien aus Glasmosaik, Feinsteinzeug oder Naturstein. Darauf achten sollte man, dass sich die Temperatur - bestenfalls zwischen 40 und 50 Grad Celsius - individuell regulieren lässt. Voreingestellte Programme sind ebenso sinnvoll, denn die optimale Verweildauer in der Dampfdusche liegt bei 20 Minuten. Ein Leuchtband in der Decke der Dusche sorgt für ein entspannendes Licht. Die in der Dampfdusche vorherrschende Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent in Kombination mit dem etwa 35 Grad heißen Dampf sorgt dafür, dass Krankheitserreger zerstört werden und sich gleichzeitig die Muskeln entspannen. Anschließende Wechselduschen sorgen dafür, dass nicht nur das Immunsystem gestärkt, sondern auch die Haut gestrafft wird. In viele der Dampfduschen kann man übrigens problemlos Sitzgelegenheiten einbauen, so dass sich auch diese für Senioren bestens eignen.

Die Infrarotkabine: Besonders für Senioren gut geeignet Auch eine Infrarotkabine im eigenen Zuhause wird immer beliebter. Die Vorteile einer solchen Kabine liegen auf der Hand: Durch die verhältnismäßig geringe Erwärmung wird der Kreislauf geschont - damit sind Infrarotkabinen besonders gut für ältere Menschen geeignet. In der Wärmekabine wird der Stoffwechsel angeregt und durch den sogenannten Fiebereffekt zudem Krankheitserreger zerstört. Zwar ist die Umgebungstemperatur in der Infrarotkabine nicht so hoch wie in Dampfbädern, die Tiefenwärmestrahlen hingegen sorgen dafür, dass die Temperatur auf der Haut bis zu 50 Grad Celsius betragen kann. Der Aufenthalt in einer Infrarotkabine kann bis zu 30 Minuten betragen.

Der Wellnesstrend ist ungebrochen und stetig weiter auf dem Vormarsch. Damit dieser auch im eigenen Zuhause ausgelebt werden kann, gibt es unzählige Möglichkeiten der Badgestaltung. Erlaubt ist hier, was gefällt und natürlich was der eigene Geldbeutel hergibt.

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